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Mitch Kashmar Blues Band am 30. April 2016

Liebhaber traditionellerer Bluesklänge durften sich auf einen fantastischen Abend mit der Mitch Kashmar Blues Band am 30. April im Beverkeller freuen! Mitch Kashmar hat im Laufe seiner Karriere mit Künstlern wie Kim Wilson, John Lee Hooker, Big Joe Turner, Charlie Musselwhite, Lowell Fulson, William Clarke, Eric Burdon und vielen anderen Bluesgrößen zusammengearbeitet und war zum Teil auch bei deren Plattenaufnahmen dabei. Sein Stil ist vom Chicago- und Westcoast-Jump-Blues geprägt, enthält aber auch Elemente des R&B sowie Texas-Blues, wobei Kashmars (chromatisches) Harpspiel im Mittelpunkt steht. Doch obwohl Mitch für seine Konzerte und Plattenveröffentlichungen beste Kritiken erntete, kam er bislang nicht über den Status eines „Geheimtipps“ hinaus. Das dürfte auch daran liegen, dass er in seiner mittlerweile rund 35-jährigen Künstlerlaufbahn lediglich fünf Alben herausbrachte. Zuletzt erschien „100 Miles To Go“, wobei es sich aber um das einzige musikalische Vermächtnis seiner 1980 gegründeten Band „The Pontiax“ handelt, welches unter Mitch Kashmar & The Pontiax von Delta Groove 2010 neu aufgelegt wurde. Mit der ursprünglich 1989 erschienenen Scheibe, die grob umrissen eine Mischung aus Westcoast-Blues im Stile eines William Clarke und texanischem T-Birds-Sound bot, erzielte Kashmars Truppe auch international Aufmerksamkeit. Die aus Santa Barbara stammende und in Los Angeles heimisch gewordene Band tourte nicht nur kreuz und quer durch die USA, sondern war auch auf europäischen Bühnen zu Gast.kashmar

Ende der 90er-Jahre startete Mitch Kashmar dann eine Karriere unter eigenem Namen, die zu vier weiteren CD-Veröffentlichungen führte, wovon „Nickels & Dimes“ (2005) zwei Nominierungen für einen Blues Music Award zur Folge hatte. Dies in der Kategorie „Instrumentalist – Harmonica“ und erstaunlicherweise auch als „Best New Artist Debut“, denn der Harpspieler und Sänger hatte schon einige Jahre zuvor die CD „Crazy Mixed-Up World“ herausgebracht. Zuletzt erschien „Live At Labatt“ (2008) auf Delta Groove.

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